Stücke & Presse




1997 - Voll auf der Rolle
1998 - HeimatLos
1999 - Die Moskitos sind da
1999 - Kiki Kichererbse wird Königin
2000 - Alles Gute
2000/01 - Sebastian Sternputzer und der Sonnenstrahl
2001 - Der Bunker
2001/02 - Sebastian Sternputzer und der Regenbogen
2002 - Lauf doch nicht immer weg
2002 - Max und Milli
2002/03 - Die Hexe Walpurga und der Unsichtbare
2003 - Ladies Night
2003/04 - Die Hexe Walpurga und das Müllmonster
2004 - Cash... und ewig rauschen die Gelder
2004/05 - Junkie
2004/05 - Isidor wird Nachtgespenst
2005 - Der letzte Wähler
2005/06 - Piraten auf der Papageieninsel
2006 - Das Indische Tuch
2006/07 - Flattertom & Flederlilly
2007 - Ladies Night
2007 - Flo & Co.
2007/08 - Der Orient Express
2008 - Sex nach Stundenplan
2008/09 - Roderich, der Rumba-Ritter
2009 - Sweeney Todd, der teuflische Barbier aus der Fleet Street
2009/10 - Doktor Proktors Pupspulver
2010 - Alles Böse zum Geburtstag
2010/11 - Die besten Tage meines Lebens (B-Projekt)
2010/11 - Die Opodeldoks
2011 - Ein Inspektor kommt
2011/12 - Piraten - Rückkehr zur Papageieninsel
2012 - Eine Frau beginnt mit 40

"Ein Inspektor kommt" - (2011)


Zug um Zug ein spannendes Bühnen-Schachspiel


"Theater Zeitgeist feierte gelungene Premiere mit "Ein Inspektor kommt"

Plön. Und wieder einmal hat das Theater Zeitgeist geschafft, sein Publikum zu überraschen und zu begeistern. Mit dem anspruchsvollen Sozialdrama „Ein Inspektor kommt“ wagte sich die Schauspieltruppe an ein neues Genre und meisterte diese selbst gestellte Herausforderung mit Bravour. Etwa 120 Zuschauer sahen und feierten am Sonnabend eine rundherum gelungene Premiere in der Aula am Schiffsthal. Als härteste Kritiker erwiesen sich am Ende die Darsteller selbst. „Wir können immer noch nicht glauben, dass ein Stück, in dem es zwei Stunden nichts zu lachen gibt, so gut ankommt“, rief Christoph Kohrt den Besuchern zu, die ausdauernd applaudierten. Dabei stimme diese Wahrnehmung so nicht ganz, denn das anspruchsvolle Stück wies durchaus einige heitere Stellen und hintergründigen englischen Humor auf. Regisseurin Carina Kohrt schöpfte diese Möglichkeiten aus, um den schweren Stoff spielerisch leicht zu inszenieren. Ein ebenso großes Lob verdienten sich sämtliche Schauspieler, die ihre Charaktere pointiert und glaubwürdig verkörperten. Herausragend in Mimik und Gestik interpretierten Merle Heydemann ihre Rolle als verzogene Tochter Sheila, betrogene Verlobte und reuige Mitschuldige. Glänzend überzeugte auch Antje Kemmler-Reder als selbstsichere und selbstgerechte Mutter und Ehefrau Sybil Birling. Die Birlings, dazu zählt auch der aufbrausende Vater Arthur (Stefan Ahrens) und der unsichere Sohn Eric (Nikolas Beck) sind eine neureiche Fabrikanten- Familie und feiern Sheilas Verlobung mit den Jungunternehmer und Industrieerben Gerald Croft. Plötzlich taucht Inspektor Goole (Christoph Kohrt) auf und konfrontiert die illustre bessere Gesellschaft mit dem Selbstmord eines jungen Mädchens. In seinen eigenwilligen Verhörmethoden aus Fragen und Anspielungen erzwingt er allerlei Geständnisse und hält nicht nur seinen direkten „Gesprächspartnern“ den Spiegel vor. Als hintergründiger Bühnenschachspieler schiebt Kohrt die Figuren durch die Kulissen, bis er überraschend die Szene verlässt, ohne die Partie zu beenden. Doch wer macht nun den letzten Zug? Die Antwort auf diese Frage und viele weitere überraschende Wendungen sollten die Zuschauer selbst erleben – es lohnt sich.
(Kieler Nachrichten OHZ 14.03.11)


Arthur Birling (Stefan Ahrens) und Inspektor Goole (Christoph Kohrt) Arthur Birling (Stefan Ahrens) und Eric Birling (Nikolas Beck) Gerald Croft (Hauke Nieting) und Sheila Birling (Merle Heydemann)
Sybil Birling (Antje Kemmler-Reder) und Sheila Birling (Merle Heydemann) Sybil Birling (Antje Kemmler-Reder) und Eric Birling (Nikolas Beck) Sheila Birling (Merle Heydemann)
Familie Birling


Fotos: Foto Thomsen, Plön
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"Die Opodeldoks" - (2010)


Von verrückten Hühnern


"Theater Zeitgeist feierte Premiere mit "Die Opodeldoks

Mit der Premiere von "Die Opodeldoks" glückte tatsächlich ein "Mehrgenerationen-Singspiel" Sowohl auf der Bühne als auch im Publikum amüsierten sich Oma und Opa, Vater und Mutter sowie zahlreiche Kinder. Wer dabei den meisten Spaß hatte, ließ sich kaum erkennen. Während die kleinsten Zuschauer gebannt das Geschehen rund um den jugendlichen Hauptdarsteller (Maja Hartmann) verfolgten, schmunzelten und lachten die Erwachsenen meist über die vielen überraschenden Details. Fröhlichen Szenenapplaus erntete Merle Heydemann für die schauspielerisch herausragende Darstellung der Henne Helene. Mit nickendem Kopf, scharrenden Füßen und angelegten Flügeln flatterte sie mal als verrücktes Huhn, mal als gurrende Glucke durch das Grasland...
(Kieler Nachrichten OHZ 29.11.10)


Stefan Ahrens als Opadeldok Renate Hamann als Omadeldok Christoph Kohrt als Oberdeldok
Die Opodeldoks Die Opodeldoks
Maja Hartmann als Deldok Merle Heydemann als Helene Henrike Schmidt als Mogla
Lena Fritze als Silberdeldok Helmut Grosche als Mogliopa
Deldok (Maja Hartmann) und Hamlet (Christoph Kohrt) Helene, Mogla und Deldok
Der Silberdeldok ist gefangen Die Moglis
Helene und Hamlet


Fotos: Foto Thomsen, Plön
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"Die besten Tage meines Lebens" (B-Projekt) - (2010/11)


Intelligenter Wortwitz und ausdrucksstarke Mimik


Beeindruckende Silvester-Vorstellung: „Die besten Tage unseres Lebens“

Plön. Schon die erste Szene überrascht das Publikum. Auf den ersten Blick wirkt das Gesagte stimmig, doch irgendwie passen Handlung und Dialog nicht zusammen. Es dauert eine Zeit, bis die Zuschauer merken, dass Carina und Christoph Kohrt nicht nur miteinander auf der Bühne, sondern auch mit fiktiven Ehepartnern irgendwo im Raum agieren. Das „doppelte Paar“ begeisterte mit dem Zwei-Personen-Stück“ „Die besten Tage unseres Lebens“ in der Silvesternacht etwa 200 Theaterbesucher in Plön. Inszeniert mit viel Liebe zum Detail, glückt den beiden Darstellern unter der Leitung der Regisseurin Katharina Butting der Spagat zwischen Komödie und Comedy. Das „B-Projekt“ des Theaters Zeitgeist ist ein voller und toller Erfolg. Intelligenter Wortwitz wechselt rasant mit ausdrucksstarker Mimik. Das über zwei Stunden lange Stück bleibt stets kurzweilig und sehr unterhaltsam.
Die Handlung: Anna und Klaus erinnern sich in Zwiegesprächen mit ihren unsichtbaren Lebenspartnern an insgesamt sieben Begegnungen, die allerdings keineswegs wir die besten Tage eines Lebens wirken. Das erste Treffen bei der Einschulung wird zum traumatischen Fiasko. Schüchterner Bettnässer wird von vorlauter Ziege bloßgestellt. Zehn Jahre später hat sich das Blatt gewendet. In der Tanzschule fordert niemand das Mädchen mit der Zahnspange auf, bis sich der Junge mit den beiden linken Füßen „erbarmt“. Es folgt ein nächtlicher Überfall der kriegerischen Friedensaktivistin auf den friedlichen Wehrdienstleistenden. Und auch in der Studentenbude gibt es ein kurzes, wiederum eher unerfreuliches Wiedersehen. Einen echten „Mehrwert“ hat die Inszenierung für die Besuchergeneration „40plus“ die mit einigen Spielszenen auch private Erinnerungen an die 80er Jahre verbinden durfte. So hopsten Carina und Christoph Kohrt im Stil der Aerobic-Welle mit Stirnband, Schweißbändern und Leggings durch ein Fitnessstudio. Die Wende bringt ausgerechnet Annas Hochzeitsnacht. Bei der traditionellen Entführung der Braut flüchtet diese in eine Kneipe und landet am Tisch des angetrunkenen „Jugendfreundes“. Der gemeinsame Schwips lockert die Zungen, die beiden kommen sich in dieser tragikomischen Situation näher. In dieser schwierigen Schlüsselszene wachsen die Darsteller über sich hinaus und erliegen nicht der Versuchung, das berauschende Spiel zu übertreiben. Gleiches gilt für die erste intime Begegnung: Mittlerweile ein guter Freund, lässt sich Klaus von Künstlerin Anna überreden, als Aktmodell zu posieren. Während der Malerei reden die beiden über Gott und die Welt und kommen sich näher.
Das Happy-End scheint unausweichlich – und wird zumindest für die Zuschauer zur Wirklichkeit.
(Kieler Nachrichten OHZ 03.11.11)


"Alles Böse zum Geburtstag" - (2010)


Von Wortwitz und Kalauern


"Alles Böse zum Geburtstag" begeisterte das Premierenpublikum

Intelligenter Wortwitz trifft auf frivole Kalauer, überraschende Situationskomik auf vorhersagbaren Gossenhumor - das Theater Zeitgeist inszenierte das Stück "Alles Böse zum Geburtstag" und begeisterte damit das Premierenpublikum. Es war eine Gratwanderung des guten Geschmacks auf Messers Schneide. Hauptdarsteller Peter Kohrt überzeugte als 80-jähriges Geburtstagskind und spitzbübisches Familienoberhaupt mit treffenden Poienten...
(Kieler Nachrichten OHZ 15.03.10)


Ingo Strenge als Max Peter Kohrt als Richard Antje Kemmler-Reder als Beata
Peter Kohrt, Ingo Strenge, Christoph Kohrt Christoph Kohrt und Janika Scheff
Hauke Nieting als Georg und Bastian Landschof als Joachim Endlich allein Peter Kohrt und Antje Kemmler-Reder
Happy Birthday Ingo Strenge und Peter Kohrt
Andrea Scheff als Silvia und Antje Kemmler-Reder als Beata Peter Kohrt Hauke Nieting als Georg


Fotos: Foto Thomsen, Plön
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"Doktor Proktors Pupspulver" - (2009/10)


Mit Pupspulver auf den Mond


Das Theater Zeitgeist brachte mit seinem Musical "Doktor Proktors Pupspulver" die Kinder in Plön zum Lachen und Mitsingen.

... Bei der Premiere von "Doktor Proktors Pupspulver" am Sonnabendnachmittag in der Aula des Plöner Gymnasiums verfolgten über 150 Kinder lachend die Geschichte rund ums Pupsen. Voll trockenem Humor und spritzigem Wortwitz ist das Kindertheaterstück für Regisseurin Carina Kohrt. Sie hat das Musical seit September mit den Schauspielern des Theaters Zeitgeist einstudiert…
Die unbekümmert-freche Art des kleinen Bulle gefiel den Kindern so gut, dass sie bei der Aufführung sogar leise mitsangen, wenn Bulle seine Trompete besungen hat: "Trompeten, die muss man küssen wie eine Frau." Die zehnjährige Alicia Schlünss freute sich nach dem Musical: "Das ganze Pupsen ist schon ganz schön lustig."
(Ostholsteiner Anzeiger 30.11.09)

Der kleine „Bulle“ sorgt bei den Zeitgeistern für viel Spaß


…Der kleinste Junge der Welt, „Bulle“, ist nämlich eine 60 Zentimeter große Handpuppe, die von Christoph Kohrt über die Bühne gewirbelt wird. Doch obwohl der schwarz gekleidete Schauspieler im Hintergrund stets sichtbar ist, wird er von den Zuschauern nicht als Störfaktor wahrgenommen. Und auch den Mitspielern – allen voran Freundin Lise (Maja Hartmann) und Doktor Proktor (Bernhard Friedland) – gelingt es glaubhaft, den Hauptdarsteller wie eine lebendige Figur wirken zu lassen. Es sind aber vor allem die liebevoll eingestreuten Details und kreativen Regieeinfälle, die den eigentlichen Reiz der fantasievollen Inszenierung ausmachen…
… Musik spielt im Stück eine wesentliche Rolle. Insgesamt sieben Stücke hat Liedermacher Matthias Meyer-Göllner komponiert, die das Theaterstück, das Carina und Christoph Kohrt auf Basis eines Kinderbuch von Jo Nesbo entwickelt haben, abwechslungsreich gestalten.
(Kieler Nachrichten OHZ 31.11.09)

Mein Name ist Bulle, was sagt man dazu? Bernhard Friedland - Doktor Proktor Maja Hartmann - Lise
Bernhard Friedland, Ingo Strenge und Merle Heydemann Christoph Kohrt und Janika Scheff
Frau Strobe - Merle Heydemann Trulla und Trine - Henrike Schmidt und Lena Fritze Bulle - Christoph Kohrt
Madsen - Ingo Strenge Kommandant - Ingo Strenge Trulla - Lena Fritze


Fotos: Foto Thomsen, Plön
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"Sweeney Todd, der teuflische Barbier aus der Fleet Street" - (2009)


Zeitgeist-Theater überzeugte mit Gruselvorstellung


Starke Nerven und eine gehörige Portion Gruselverträglichkeit mussten die 80 Besucher bei der jüngsten Aufführung des Plöner Zeitgeist Theaters im Savoy mitbringen Mit "Sweeny Todd, der teuflische Barbier aus der Fleet Street" brachte das wie immer engagierte Ensemble eine geschlossene und mitreißende Leistung auf die Bühnenbretter. Ein schwarzer, multifunktionaler Vorhang durchtrennte die Bühne, Grabsteine und andere morbide Utensilien trugen zur düsteren Dekoration bei und verursachten bereits leichtes Unbehagen. Dann trat ein weiß geschminkter Mann mit rot umrandeten Augen und langer Perücke hervor und das Entsetzten schien über zwei Stunden lang kein Ende zu nehmen. Sweeney Todd, eiskalter Rächer aus persönlicher Enttäuschung, zeigte sich als wandelndes Schreckgespenst. Matthias Bull beherrschte von Anfang an die Szenerie. Auf seinem roten Barbierstuhl beförderte er seine Mitmenschen ins Jenseits und seine Gespielin Mrs. Lovett verarbeitete diese anschließend zum delikaten Lebensmittel. Regisseurin Katharina Butting zog in ihrer Inszenierung stets das Tempo an. Prägnante Schlagzeug-Einwürfe von Maja Hartmann sorgten für Schockeffekte, und doch hätte man dem Stück, das ja eigentlich ein Musical ist,in dieser Aufführung gerne die eine oder andere Gesangseinlage gewünscht. Doch machten die vorzüglichen Darstellerleistungen dieses Manko fast wieder wett, überzeugen neben Christoph und Carina Kohrt, Ingo Strenge und Jörg Agne (klasse als Dr. Lupin) und Antje Kemmler-Reder. Merle Heydemann zog als gepeinigter Tobias das Mitleid der Zuschauer auf sich, Claus Rösler gab einen gewieften und lustigen Jarvis. Viel Beifall erlöste alle aus der diesmal angespannten Atmosphäre im Saal und belohnte die Akteure für ihre mutige Aufführung.
(Holsteiner Courier - 08.04.09)

Matthias Bull als Sweeney Todd

"Sex nach Stundenplan" - (2008)


Von Notlüge zu Notlüge


Bejubelte Zeitgeist-Premiere

Plön - Schon der Titel "Sex nach Stundenplan" macht sehr neugierig. Die neue Komödie des Theater Zeitgeist hat diese Neugier auch verdient. 220 Zuschauer bejubelten die Premiere in der Aula am Schiffsthal.


Zwei Stunden prasselten der Humor des Autor Ray Cooney und Spielwitz der Schauspieler unter der Regie von Katharina Butting von der Bühne herab. Taxifahrer John Smith ist Bigamist und verkehrt nach festem Stundenplan mit seinen beiden Gattinen. Bis ihn ein Krankenhausaufenhalt aus dem Konzept wirft. Es droht die Enttarnung des Doppellebens. Christoph Kohrt spielt den verzweifelten mit Ausreden umherwerfenden Ehemann so überzeugend, dass man ihn am Ende in den Arm nehmen, trösten und neu verheiraten möchte. Regelmäßigen Szenenapplaus erhielten für ihre Gags und Mimik Matthias Bull, als Freund und Helfershelfer von John Smith, Ingo Strenge als kauzig-britischer Polizeiinspektor und Jörg Agne als flippiger Schwuler aus der Nachbarschaft. Carina Hamann als lüsterne Ehefrau Barbara, Antje Kemmler-Reder als treusorgende Gattin Mary und Claus Rösler als unnachgibig-britischer Polizeiinspektor treiben den armen John Smith von einer Notlüge in die nächste. Zuletzt versteigt er sich darin, dass er seine erste Frau zur Nonne erklärt und seine zweite zum Transvestiten. Das Theater Zeitgeist hat ein gutes Händchen bei der Auswahl des Stückes. Die Pointen kommen manchmal wohltuend überraschend. Die Wortspiele um Arbeitslosigkeit oder Homosexualität sind humorvoll augenzwinkernd, aber nicht flach oder diskriminierend. Einzig das Tempo der witzigen Situationen wirkt zum Schluss etwas hoch. Aber das Plöner Publikum folgte ihnen mit Lachern, Beifall und großer Aufmerksamkeit bis zur letzten Sekunde. Ein gelungener Theaterabend mit "Zeitgeist", der Spaß und gute Laune macht. Nicht zuletzt mit der aufwendigen Bühnentechnik und dem gut abgestimmten Bühnenbild, das dem Verwirrspiel geschickt Rechnung trägt, zeigt die Plöner Laientruppe in einem professionellen Licht. (Kieler Nachrichten - Ostholsteiner Zeitung - 03.03.08)

Matthias Bull und Christoph Kohrt Ingo Strenge und Carina Kohrt
Matthias Bull, Claus Rösler, Antje Kemmler-Reder und Christoph Kohrt Carina Hamann und Jörg Agne


Fotos: Nastassja Krafczyk



Claus Rösler und Christoph Kohrt Matthias Bull und Antje Kemmler-Reder
Carina Kohrt, Ingo Strenge und Christoph Kohrt Matthias Bull und Antje Kemmler-Reder
Ingo Strenge und Antje Kemmler-Reder Ingo Strenge, Antje Kemmler-Reder und Claus Rösler


Fotos: Foto Thomsen, Plön
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Backstage in Lütjenburg! Unser Techniker Hauke verfolgt die Aufführung per Live Schaltung... ... auf dem Großbildschirm und bedient so die Technik


Fotos: Christoph Kohrt

"Orient Express" - (2007/08)


Orient Express
Ingo Strenge und Matthias Bull Carina Kohrt und Catharina Hansen Andrea Scheff
Carina Kohrt, Ingo Strenge und Catharina Hansen Andrea Scheff, Catharina Hansen und Carina Kohrt
Ingo Strenge Christoph Kohrt Christoph Kohrt


Fotos: Foto Thomsen, Plön
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Termine & Veranstaltungen



Video: Wolfgang Buchholz
www.buchholz-kunst.de



"FLO & CO." - (2007)


Plön: Gelungene Premiere der Zeitgeister
Plön/oha – Mit der Komödie von Thomas Ahrens hat sich das Theater Zeitgeist zum zehnjährigen Jubiläum ein Stück zum Nachdenken, aber auch zum Lachen ausgesucht. Das Stück bietet viel Musik und schnelle Szenenwechsel zwischen den einzelnen Bildern. Die Szenen mit den Kindern Florian (Claus Rösler), Basti (Christoph Kohrt) und Lena (Carina Hamann) wurden überzeugend von den bereits erwachsenen Schauspielern gespielt. Matthias Linke als Obdachloser Rudi bringt sehr viel Komik in die Geschichte. Ingo Strenge und Antje Kemmler-Reder als Flos Eltern, erzeugten mit der gefühlvollen Ballade „Nicht gereicht” Gänsehaut beim Publikum. Während Flos Eltern kurz vor der Trennung stehen, sind die Eltern von den Geschwistern Basti und Lena bereits geschieden. Die Beiden haben sich mit der Trennung ihrer Eltern bereits arrangiert und helfen Florian als echte „Scheidungsexperten” über die schwierige Zeit hinweg. Auf einem Schrottplatz trifft Flo den Obdachlosen Rudi Glockemann (Matthias Linke), der ohne Dach über dem Kopf auf dem Müllplatz lebt. Flo fühlt sich dem Penner seelenverwandt und erzählt ihm seinen ganzen Kummer. Flos Eltern sind mit der Situation überfordert und erkennen nicht sofort, wie sehr ihr Sohn unter der Trennung leidet. Basti hat das Gefühl, dass sein Vater den Sohn der Stiefmutter vorzieht. Die beiden Jungen laufen von zu Hause weg und treffen auf dem Schrottplatz zusammen. Als die Kinder gefunden sind, erhält auch Basti Hilfe von seiner Mutter (Sina Schnoor), die ihm verspricht, mit dem Vater und seiner neuen Lebensgefährtin zu reden. Flos Eltern stimmen aus schlechtem Gewissen dem Vorschlag von Rudi zu, am Wochenende ein harmonisches Beisammensein zu inszenieren. Doch Florian durchschaut die falsche Harmonie der Eltern. Er erträgt so viel Lüge nicht und fordert voller Wut: „Dann lasst Euch doch scheiden”. Flo muss schlussendlich einsehen, dass die Trennung der Eltern doch das Beste ist.Am Ende bleibt im großen Chaos des Trennungsschmerzes auch ein Stück Liebe übrig: Die der Kinder zu den Eltern und die der Eltern zu den Kindern. Das Mitfiebern und das Lachen bei einem Besuch von „Flo & Co.” löst viele Ängste und es bieten sich viele Möglichkeiten zum Weiterarbeiten in der Familie.

(29.03.07) Ostholsteiner Anzeiger


Flo - Claus Rösler, Basti - Christoph Kohrt, Lena - Carina Hamann Lena - Carina Hamann Flo - Claus Rösler und Rudi - Matthias Linke
Flo und seine Eltern - Claus Rösler, Ingo Strenge, Antje Kemmler-Reder Flo und seine Eltern - Claus Rösler, Ingo Strenge, Antje Kemmler-Reder
Rudi - Matthias Linke Rolf - Ingo Strenge Mutter von Basti und Lena - Sina Schnoor und Mutter von Flo - Antje Kemmler-Reder
Flo - Claus Rösler, Basti - Christoph Kohrt, Lena - Carina Hamann Flo und seine Eltern - Claus Rösler, Ingo Strenge, Antje Kemmler-Reder
Ensemble Flo - Claus Rösler, Basti - Christoph Kohrt, Lena - Carina Hamann Flo - Claus Rösler


Fotos: Foto Thomsen, Plön
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"LADIES NIGHT" - Wiederaufnahme (2007)


Craig - Ralv Wohlgethan, Norman - Jörg Agne und Barry - Ingo Strenge Graham - Matthias Linke Craig - Ralv Wohlgethan
Gavin - Christoph Kohrt Wassily - Bastian Landschof Norman - Jörg Agne
Norman - Jörg Agne Barry - Ingo Strenge mit Berti Graham - Matthias Linke
Finale Finale


Fotos: Foto Thomsen, Plön
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Ein bisschen Tragik und viel Komik
Schülp/N. Das erfolgreichste Theaterstück aller Zeiten in der Autorenheimat Neuseeland, erfolgreichster Film aller Zeiten in England - das Theaterstück "Ladies Night" weckt große Erwartungen, denen die Aufführung des "Theater Zeitgeist" aus Plön am Sonnabend in Schülp mit Bravour standhielt. Auf Einladung des Kulturvereins Schülp präsentieren die Zeitgeister das Stück der neuseeländischen Autoren Stephen Sinclair und Anthony Mc Carten in der vollbesetzten Schülper Mehrzweckhalle. "Die meisten Karten gingen schon im Vorverkauf weg", berichteten Gesa Kaak und Sabine Glüsing vom Kulturverein. Ein bisschen Tragik und viel Komik bietet der Plot, der das Leben der sechs "Kumpels" in einer englischen Industriestadt und ihren Werdegang von Verlierern zu Helden des eigenen Lebens thematisiert. Wie diese ganz „normalen“ Männer, die nicht mehr ganz jung und privat wie beruflich eher erfolglos, die aus Verzweiflung geborene Idee eine Strip-Truppe zu gründen tatsächlich umsetzten, dabei tapfer mit den eigenen Ängsten und Eitelkeiten kämpfen und schließlich besiegen, brachte die mit rund 200 Besuchern besetzte Halle zum Kochen. „Selten so gelacht“ haben Indra Peters aus Kleinvollstedt. Marlies und Volker von Mackensen aus Nortorf sehen das Stück in der Zeitgeist-Aufführung sogar schon zum zweiten Mal – „Wir sind ganz begeistert von der Truppe“

(02.04.07) Kieler Nachrichten HZ


"Flattertom & Flederlilly" (2006/07)


Kindgerecht und unterhaltsam
Plön - Rockende Fledermäuse schwirren über die Bühne und geben abenteuerlustigen Kindern Tipps bei Pubertätsproblemen. Mit überraschenden Wendungen und witzigen Details feierte das Theater Zeitgeist am Wochenende die Premire mit dem selbstgeschriebenen Kindermusical "Flattertom & Flederlilly". Den Autoren des Stückes Carina Hamann und Christoph Kohrt, die auch die Titelrollen spielten, sowie der Regisseurin Karin Romming ist es gelungen, das komplexe Thema rund um die dämmerungsaktiven Insektenjäger kindgerecht und unterhaltsam aufzuarbeiten... Neben kindgerechten humorvollen Dialogen, deren Poienten nie kindisch wirkten, gab die von Matthias Meyer-Göllner komponierte Musik der Handlung den richtigen Schwung. Die Bandbreite reichte vom fetzigen Rock´n Roll bis zum romantischen Chanson, vom aktuellen Rap bis hin zum klassischen Walzer

(27.11.06) Kieler Nachrichten OHZ


Christoph Kohrt als Flattertom und Hauke Dettmers als Jonas Carina Hamann als Flerderlilly Sina Schnoor als Paula und Carina Hamann als Flerdelliy
Christoph Kohrt als Flattertom und Carina Hamann als Flederlilly Christoph Kohrt als Flattertom  Carina Hamann als Flederlliy



Fotos: Foto Thomsen, Plön
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"Edgar Wallace - Das indische Tuch" (2006)


Antje Kemmler-Reder als Lady Lebanon und Matthias Linke als Dr. Amersham Ingo Strenge als Gilder Göran Schlessier als John Tilling
Bastian Landschof als Detective Sergant Totty und Jörg Agne als Chief Inspector Tanner Ingo Strenge als Gilder, Claus Rösler als Lord und Antje Kemmler-Reder als Lady Lebanon
Claus Rösler als Lord Labanon Christoph Kohrt als Chaufeur Studd Zora Bretz als Isla Crane und Antje Kemmler-Reder als Lady Lebanon



Fotos: Foto Thomsen, Plön
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Überall dringend Tatverdächtige
Plöner Theater Zeitgeist feierte umjubelte Premiere des Edgar -Wallace-Stückes "Das indische Tuch"

Plön - Ausgefeilte Dialoge, ausdrucksvolle Gesten, einprägsames Mienenspiel, ein detailgetreues Bühnenbild - in starken Bildern inzenierte Stefan Greve den Edgar-Wallace-Kirmi "Das indische Tuch"als niveauvolles Kammerspiel. Vor allem Antje Kemmler-Reder, die mit viel Make-up um 30 oder 40 Jahre gealtert wurde, überzeugte as strenge Lady Lebanon und unnahbare Mutter des scheinbar naiven Lord William (Claus Rösler). Besonders bemerkenswert ist dabei Röslers Wandlungsfähigkeit vom verzweifelten unterwürfigen Sohn zum zynisch selbstgerechten Hausherren. Herrlich überheblich interpretiert Matthias Linke seine Rolle als undurchsictiger Arzt und Lebemann, und Ingo Strenge als Butler scheint die meisten Mitspieer nur mit Blicken täten zu wollen... ...Diese Frage klären die Scotland-Yard-Beamten mit Kniebundhosen, Gelfrisuren und viel trockenem Humor in einem überraschenden Finale.

(28.03.06) Kieler Nachrichten OHZ


Gruselige Stimmung im Savoy-Theater
Das Zeitgeist-Theater gab in Bordesholm "Das indische Tuch" von Edgar Wallace

– Wie das kuschelige Theater um die Ecke das heimische Puschenkino schlagen kann, zeigte sich beim jüngsten Gastspiel des Theaters Zeitgeist im Bordesholmer Savoy-Theater. Mit „Das Indische Tuch“ des Krimi-Altmeisters Edgar Wallace feierte ein Straßenfeger der 60er seine Wiederbelebung auf der Bühne und sorgte damals wie heute für brodelnde Spannung und schwarzen Humor. Lange währt die Dunkelheit auf der Kino-Bühne, nur ein künstlicher Kamin lodert vor sich hin. Dann ertönt auch schon, wie anno dazumal, des Meisters/Autors Stimme aus dem Off und der gruselige Krimi-Spaß kann beginnen. Blacky Fuchsberger, Eddi Arent oder Klaus Kinski kriechen zwar nicht aus den Kulissen, dafür wirft sich das engagierte Zeitgeist-Ensemble mächtig ins Zeug, um die alten Fernseh-Heroen gebührend zu ersetzen... So gibt Ingo Strenge bedrohlich den geheimnisvollen Butler Gilder, Matthias Linke ist in Knickerbocker ein schmieriger Dr. Amersham, und Jörg Agne und Bastian Landschof schmeißen sich (gewollt oder nicht) als Chief-Inspector und Sergeant in eine wohlige Derrick/Harry Klein-Parodie. Sie sind die tragenden Säulen in einer Inszenierung von Gastregisseur Stephan Greve, die das stimmungsmäßige Ambiente eingefangen hat... Gewitzt und überraschend kam dann natürlich die Auflösung des Mordreigens. Von Anfang an gefangen zeigte sich auf jeden Fall das Publikum im gut besuchten Saal. Es wurde konfrontiert mit einer bizarren Welt aus Gut und Böse, garniert mit Humor und jeder Menge Nostalgie.

(04.05.06) Holsteiner Courier


"Piraten auf der Papageieninsel" (2005/06)


Gefangen Ihr seid mir feine Piraten

Fotos: Foto Thomsen, Plön
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Schatzkarte in der Flaschenpost
Es geht hoch her auf dem Piratenschiff, und nicht nur die Kinder im Zuschauerraum, auch ihre Eltern haben viel Spaß: Mit "Piraten auf der Papageieninsel" ist dem Plöner "Theater Zeitgeist" ein ganz besonderes Stückchen Unterhaltung gelungen... Die Besetzung der Rollen könnte nicht gelungener sein. Da sind die beiden Kinder mit viel Esprit und Temprament, und der Kontrast zu den mehr oder weiniger intilligenten Piraten ist eindeutig... Das Ganze wurde gewürzt mit phantasievollen Seeräuberliedern (komponiert von Matthias Meyer-Göllner), und Kostüme, Maske und Bühnenbild sind sehr sehenswert.

(28.11.05) Kieler Nachrichten OHZ


"Zeitgeist" sammelt 2000 Euro für Ghana
Eine Spende über 2000 Euro nahm am Sonntag Smauel Yao Bekoe vom Ensemble des Theater "Zeitgeist" in Empfang. Das Geld soll ein Kinderhem für Straßenkinder in Accra, der Haupstadt von Bekoes Heimat Ghana, unterstützen.Erlöst wurde der Betrag bei 15 meist ausverkauften Aufführungen des Stückes "Piraten auf er Papageieninsel" seit November 2005, die durch den Verkauf von "Playmobil-Piraten" begleitet wurden. Dabei kamen 900 Euro zusammen. Das Entrittsgeld und weitere Spenden bei einer Benefiz-Vorstellung am Sonntag, zu der 180 Zuschauer kamen, ergaben weitere 901,11 Euro, zusammen also 1801,11 Euro. Das Theater "Zeitgeist" hat aus eigenen Mitteln diese Summe auf 2000 Euro aufgerundet.

(7.2.2006) Ostholsteiner Anzeiger

"Der letzte Wähler" (2005)


Wahlkampf Dr. Kerbel und Chef Wahlkampf
3 Bürgermeister(kandidaten) Dr. Kerbel und Chef

Ein einfacher Wähler gerät zwischen die Fronten
Christoph Kohrt inszenierte das Stück „Der letzte Wähler“ einfach und wirkungsvoll.

Zum politischen Musentempel geriet das „Savoy“ bei der jüngsten Aufführung des Theaters „Zeitgeist“, das mit Detlef Michels Satire „Der letzte Wähler“ einen bittersüßen Blick in das hiesige Demokratiegewerbe wagte und sich dabei mehr an der Realität orientierte, als man zunächst annehmen konnte. Denn Parallelwelten gibt es wirklich, betrachtet man die jüngsten Ereignisse bei der Kieler Ministerpräsidentinnenwahl und die Geschehnisse im Theater. Hier wie dort bildet eine Person das Zünglein an der Waage, sowohl jener unbekannte Abgeordnete wie auch Chemiker Dr. Ulrich Kerbel, der durch ein Versehen keine Wahlunterlagen erhält und trotzdem seinem bürgerlichen Grundrecht nachgehen will. Doch bis zur anstehenden Wahl hat er die Rechnung ohne die einflussreichen Lobbyisten gemacht, und so wird der bevorstehende Urnengang zu einem wahren Albtraum. Jörg Agne spielt den unfreiwillig in die Bredouille geratenen Gutmenschen und stattet ihn gekonnt mit den Attributen eines Normalos aus, der sich entscheiden muss, aber einfach nicht kann. Im weißen Unschulds-Chemiker-Kittel oder im braven Biedermeier-Anzug tapst er durch eine institutionelle Welt, wird bedrängt von seiner Chefin (Kirsten Paulsen), einer Anwältin (Carina Hamann), wird in einer galligen Talkshow von einem überdrehten Moderator (Eine starke Leistung von Patrick Hofmann als showmasterndem Holland-Export) vorgeführt. Clever nutzt Regisseur Christoph Kohrt die reale Überrumpelungstaktik vieler Politfänger für seine Inszenierung, lässt die Szenen im spartanischen Bühnenbau wie prägnante Schlaglichter auf das Publikum einprasseln und verstärkt so die Identifikation mit der hilflosen Hauptfigur. Da schadet es auch nichts, wenn nicht zuletzt durch die poppige Musik des Kieler Bühnenmusikers Harry Kretschmar die Akteure völlig losgelassene Revuenummern präsentieren dürfen (Ingo Strenge und Matthias Linke als „Agenten-Lose“). Am Ende wird dem mündigen Wahlmenschen die Entscheidung abgenommen, ist seine Stimme unwichtig geworden, doch schreitet der Fortschritt weiter, in guten wie in schlechten Zeiten. Im Theater wie in der Kieler Politik.

(19.04.05) Holsteiner Courier


Von wegen politikverdrossen
Plöner Theater Zeitgeist erntet reichlich Jubel für Polit-Satire „Der letzte Wähler“

Plön – Es gibt anscheinend keine Spur von Politikverdrossenheit in Plön. Trotz des „Kieler Wahldebakels“, dem überraschend eindeutigen Ausgang der Plöner Bürgermeisterwahl oder der kommenden Landratswahl ist, besuchten 170 stimmberechtigte Theaterbesucher freiwillig eine weitere Wahlveranstaltung. Am Freitagabend feierte das Theater Zeitgeist eine umjubelte Premiere mit der Polit-Satire „Der letzte Wähler“. „Es ist das richtige Stück zur richtigen Zeit und zeigt auf humorvolle Weise mit ernsten Zwischentönen die Zerrissenheit eines Wählers, der seine Entscheidung aufgrund eines Wahlkampfes abwägen soll“, formulierte Plöns stellvertretende Bürgervorsteherin Karin Wandelt ihren ersten Eindruck. In einigen Szenen habe sie auch eigene Verhaltensmuster wieder erkannt. „Es tut gut, die Erinnerungen an die jüngsten Wahlkämpfe aufzulockern und mit etwas Abstand auch mit einen Schuss Humor zu verarbeitet“, so Wandelt weiter.

Die typischen Phrasen der Politiker...
„Es macht schon etwas betroffen, wenn man mit den typischen Phrasen vieler Politiker konfrontiert wird“ stellte die Kreistagsabgeordnete Marion Höpner (SPD) fest. Und leider halte dieses Geschwätz auch immer mehr Einzug in die kleine Kommunalpolitik. „Es ist eine gute Anregung, um lachend über die eigene Position nachzudenken. Eigentlich sollte sich jeder politisch interessierte Bürger dieses lustige Lehrstück anschauen“, so Höpner. Das Stück ist nicht speziell für Plön geschrieben. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen oder jüngsten Vorkommnisse sind natürlich rein zufällig, betonte Zeitgeist Regisseur Christoph Kohrt. Einige Zufälligkeiten: Die Bürgermeisterkandidaten auf der Bühne weisen nicht nur auffällige Namensähnlichkeiten mit der Wahl vor fünf Monaten auf, auch einige Redewendungen und Gesten der damaligen „Hauptdarsteller“ dienten den Schauspielern offensichtlich als Vorlage. Selbst die Aula wurde als „Originalschauplatz“ für eine Szene im Stil der damaligen Podiumsdiskussion genutzt. Und auch das Publikum wurde in das Spiel integriert. „Früher war ich Moderator für die Einen, heute bin ich Animateur für die Anderen, natürlich habe ich mein Mandat mitgenommen“, erläuterte Kohrt, während er in den Zuschauerreihen für die Parteien (die Einen und die Anderen) warb. Derartige Anspielungen auf aktuelle Plöner Geschehnisse – ein Ratsherr wechselte gerade einschließlich seines Mandats von der FWG zur CDU – quittierte das Publikum mit spontanem Applaus. Höpner: „Das Theater hat mit vielen Pointen wieder einmal den Zeitgeist getroffen.“

(04.04.05) Kieler Nachrichten OHZ


"Isidor wird Nachtgespenst" (2004/05)


Geisterdenksport Geisterprüfung
Prinzenhaus Graf Blauenstein

Isidor ist alles andere als eine Harry-Potter-Kopie
Das Theater Zeitgeist inszeniert ein kindgerechtes Bühnenstück
Plön – Wenn Isidor und seine beiden Freunde die Bühne betreten, beobachten 300 Kinderaugen gebannt die Szene, lauschen ebenso konzentriert den Dialogen, schweigen 150 Kindermünder, um keine Geste und kein Wort des Schausiels zu verpassen. Bei dem neuen Weihnachsstück „Isidor wird Nachtgespenst“, mit dem das Plöner Theater Zeitgeist am Wochenende Premiere feierte, sind die kleinen Theaterbesucher stets mitten im Geschehen. Teils als Souffleure, teils als aktive Mitspieler helfen die Kinder den drei Gespensterschülern Isidor Spukenburg (Christoph Kohrt), Henrietta Nachtschatten (Merle Heydemann) und Wunibald von Schreckenschrei (Jörg Agne), allerlei Abenteuer zu bestehen. Bei der Prüfung von Frau Professor Gänsehaut (Nicola Bartsch/Christine Wagner-Ullrisch) flüstern sie die richtigen Lösungen vor. Der vorlaute Wunibald taucht ins Publikum ein, um sich zu verstecken, und lässt sich zum eigenen Schutz von den besorgten Kindern den Mund zu halten. Isidor und Henrietta holen immer wieder Kinder auf die Bühne, die beispielsweise mit ihren schlanken Fingerknochen das Schloss einer Geheimtür öffnen können. Glücklicher Weise inszenieren Zeitgeister keine billige Kopie von Harry Potter oder Bibi Blocksberg und Co, sondern ein eigenständiges Stück mit frischen, unverbrauchten und vor allem kindgerechten Charakteren. Dabei verwandeln sich die märchenhafte Geschichte streckenweise in ein Musical. Sieben Lieder mit einfachen Refrains, die eigens für das Stück von Matthias Meyer-Göllner komponiert wurden, laden die Kinder immer wieder zum Mitsingen ein. Welche Rolle in dem unterhaltsamen und turbulenten Schauspiel schließlich der Garf und die Gräfin von und zu auf und unter Blauenstein (Ingo Strenge und Carina Hamann) in dem Stück spielen, sollten die kleinen und großen selbst herausfinden.

(23.11.04) Kieler Nachrichten OHZ

"JUNKIE" (2004/05)


Otti Carina + Angela
Ralv Ralv + Angela

Ein Stück, das Gänsehaut erzeugte
Hart und Realitätsnah spielte das "Zeitgeist-Theater" das Stück "Junkie"
...Diesmal war alles so radikal in der Darstellung und so konsequent in der Deutung - so wie bei Inge Debelts "Junkie" hat man das Ensemble bisher nicht gesehen. ... Geschockt und gleichzeitig fasziniert, stellte sich der wohlwollende Applaus der sechzig Zuschauer erst mit Verzögerung ein und bestimmt beschäftigt dieser harte Realitätsstoff so manchen treuen Savoyer noch bis in die nächsten Tage hinein.

(15.11.04) Holsteiner Courier


Beklemmendes Familiendrama
Plöner Theater Zeitgeist begeistert Publikum mit dem Stück "Junkie"
Plön - Kein Hüstlen, kein Stühlerücken unterbricht die konzentrierte Stille im Zuschauerraum: Nur kein Wort, keine Mimik, keine Geste verpassen. Gebannt verfolgen 150 Besucher das beklemmende Familiendrama, das sich auf der Bühne abspielt. Mit "schwerer Kost" begeisterten die Schauspieler des Plöner Theater Zeitgeist das Publikum am Sonnabend bei der Premiere des neuen Stückes "Junkie".
... eindrucksvoll interpretiert Ralv Wohlgethan dabei die Titelrolle.
...seiner völlig verzweifelten und enttäuschten Mutter (Angela Greve). Absulut glaubwürdig hadert diese mit ihrem Schicksal...

(25.10.04) Kieler Nachrichten OHZ

"CASH...und ewig rauschen die GELDER" (2004)


CASH

Normans Leichen-Bühne
Erfundenen Untermieter, eine Leiche in Doppelfunktion, rasante Dialoge, urkommische Verwechslungen: Mit "Cash...und ewig rauschen die Gelder" bereitete das Theater Zeitgeist im statt-Theater einen höchst amüsanten Abend.

...Als der Kontrolleur vom Sozialamt auftaucht, versucht Swan zu retten, was zu retten ist - Startschuss für einen Lachmuskelreizenden Abend im statt-Theater. ...Ingo Strenge brillierte in dieser Rolle, schwitzt, weint, brüllt, stottert, zieht ein Gesicht, dass sich das Publikum kringelt. ...Swan, wunderbar verzweifelt von Christoph Kohrt gespielt, wird zum Nervenbündel, denn es mischen noch die fürsorgliche Sally vom Frauenverein - Hannah Bierstedt vom statt-Theater als hinreißender Gast... ...In halsbrecherischem Tempo, mit Wortwitz, rasanten Rollenwechsel und geballter Situationskomik lässt das Zeitgeist-Team dem Publikum kaum Luft zwischen Lacher und Lacher.

(3.5.04) Holsteiner Courier


Herrliches Verwirrspiel
Theater Zeitgeist begeistert Publikum mit neuer Inszenierzung - Premiere in Plön

Reger Szenenapplaus, laute Lacher und lang anhaltende Beifallstürme zum Schluss - derart begeistert zeigten sich über 200 Zuschauer bei der Inszenierung "Cash und ewig rauschen die Gelder", mit dem das Theater Zeitgeist am Sonnabend in Plön Premiere feierte. In der turbulenten Verwechslungkomödie brillirte das Ensemble mit viel Situationskomik und schwarzem englischen Humor. Herausragend und urkomisch in seiner Rolle zwischen Verzweiflung und Euphorie glänzt Ingo Strenge.

(22.03.04) Kieler Nachrichten OHZ

"DIE HEXE WALPURGA UND DAS MÜLLMONSTER" (2003/04)


Hexe Walpurga Hexe und BaBu Hexenkessel
BaBu Da Wischi Waschi Schrupp Schrupp
Müllmonster Bücher Rabe Kasi der Waldkrimel

Premiere mit Hexe und Müllmonster war ein Hit

.... und dann gemeinsam mit Waschlappen, Seife und Zahnpasta das Wischi-Waschi-Lied singen. Letzteres Lied, das ebenso wie die anderen musikalischen Stücke von Matthias Meyer - Göllner komponiert wurde, hat nicht zuletzt durch den Auftritt lebendig gewordener Kosmetikartikel die Chance, ein echter Ohrwurm zu werden.

( 25.11.02) Kieler Nachrichten OHZ

Kinder hatten ihre Freude

... Diesemal sorgte das schon durch viele originelle Aufführungen bekannte "Zeitgeist" Theater mit seinem aktuellen Weihnachtsmärchen "Die Hexe Walpurga und das Müllmonster für leuchtende Augen bei den zahlreichen Kindern und manches Schmunzeln bei den begleitenden Erwachsenen.... Die sehr bewährte Musik des Kinderliederkomponisten Matthias Meyer - Göllner, ein äußerst spielfreudiges Ensemble und jede Menge witziger Einfälle unter der Regie von Christoph Kohrt machten die Zeitgeistler wieder einmal zu einem echten Highlight im ausufernden Weihnachtsmärchen-Dschungel.

(10.12.03) Holsteiner Courier

"LADIES NIGHT" (2003)


Ladies' Night!

Foto: Foto Jessen, Plön

Strip als furioses Finale
Weniger mit Worten als mit Mimik und Gestik verwandelt Strenge den eigentlich widerlichen Proleten Barry in einen fast liebenswerten Mitmenschen. Seine bedingungslose Freundschaft zu Craig (Ralv Wohlgethan) und seine unerschütterliche Hoffnung auf eine bessere Zukunft machen ihn nicht nur sympatisch, sondern auch zum heimlichen Star der Aufführung. Wunderbar nervig und das Klischee "der schwulen Tunte" wie Barry sich beschwert, in jeder Weise noch übertrumpfend, gestaltet auch Christoph Kohrt seine Rolle als Gavin... Im Furiosen Finale mit kleinem Feuerwerk zeigt das Sextett einen teils komisch-witzigen, teils aber auch heiß-erotischen Strip. Mitten auf dem Laufsteg im Publikum heißt es dann ganz oder gar nicht- und die Zuschauerinnen wurden nicht entäuscht.

(3.3.03) Kieler Nachrichten OHZ


"Ladies Night": Heiße Höschen und behaarte Beine



"Zeitgeist" lieferte gutes Unterhaltungstheater mit durchaus sozialen Zwischentönen ab
...setzte das Theater Zeitgeist auf die wagemutige Kombination von Erotik und Spaß und hatte nicht nur das weibliche Publikum auf seiner Seite. ...Dass die große Offenbarung der sechs stellenlosen englischen Arbeiter, die laut Stückvorgabe aus purer Langeweile öffentlich blank ziehen wollen, erst nach über zwei Stunden Spielzeit und langer Pause zu sehen sein wird, hat durchaus Methode gilt es doch, die unerträgliche Spannung und Erwartung der Ladies im Saal fast ins unermässliche zu steigern. Und die Zeitgeistler schafften es tatsächlich, neben dem allseits herbeigesehnten Höhepunkt in der Zeit davor, gutes Unterhaltungstheater mit durchaus sozialen Zwischentönen zu erzeugen. Dafür sorgen neben der klugen Regie von Christoph Kohrt mit einer langen Reihe witziger Einfälle vor allem die genaue Typenzeichnung der Charaktere und eine bestens aufgelegte Darstellerriege, die auf Natürlichkeit setzt und deshalb so authentisch wirkt. Ingo Strenge liefert dabei eine seiner besten Leistungen auf der Bühne ab, als plumpes aber sympatisches Raubein Barry ist er die treibende Kraft der Inzenierung, während Ralv Wohlgethan als Craig nicht nur den ruhenden Part übernimmt, sondern mit bisweilen nordeutschen Schnauze auch heimisches Lokalcolorit in die englische Vorlage bringt. Und gegen 23.00 Uhr Bordesholmer Orstzeit ist es dann endliche soweit: Die Helme Fallen, die Strings fliegen, und die Mädels Kreischen.


(9.4.03) Holsteiner Courier

"DIE HEXE WALPURGA UND DER UNSICHTBARE" (2002/03)

Artikel zu Walpurga

"Max & Milli" (2002)

Kein bisschen angestaubt

Theater Zeitgeist inszenierte "Max und Milli"

Der Text, die Geschichte und die Musik schmiegen sich so gut in die Besetzung des Theater Zeitgeist, dass man meinen könnte, Ludwig habe es eigens für die Plöner Truppe erdacht. Bastian Landschof spielt perfekt den geprügelten und unglücklichen Jungen. Und wenn die Muter (Andrea Scheff) über ihre Kinder seufzt, weil die immer neue Ausreden fürs Nicht- Schlafen erfinden, dann meinte man ein Raunen bei den Eltern in der Aula zu hören: "Genau so isses".

( 27.5.02) Kieler Nachrichten OHZ

"Lauf doch nicht immer weg" (2002)

Patrick, Rabea, Bastian Antje als Frl. Almuth
Ralv - Lauf doch nicht immer weg! Christoph und Rabea

Und immer rasant - "Zeitgeist" begeisterte

Nach fünf zeitkritischen Stücken mit Phillip Kings Dreiakter "mal wieder etwas lustiges" auf die Bühne zu bringen war die Intention, und das Ergebnis ist gelungen. Unter der Regie von Christophs Vater Peter Kohrt wirbelten die Akteure über die Bühne, hatten trotz der Rasanz alle Situationen im Griff und begeisterten min Mimik und spritzigen Dialogen.

(4.3.02) Kieler Nachrichten OHZ

Skurrile Klamotte im Profi - Format

... Dazu ein Ensemble von Theater-verrückten Amateuren mit Profi-Format, die sich in einen wahren Spielrausch steigerten... Alle Akteure agierten ohne Fehl und Tadel und machten aus dem Abend eine runde Sache.

(23.4.02) Holsteiner Courier

"Verleihung des Jörg Steinbach Preis" (2001)


"Sebastian Sternenputzer und der Regenbogen" (2001)


"Der Bunker" (2001)

Der Bunker

Vier Menschen, ein Raum, kein Ausweg

Mit "Standing Ovations" überhäufte das Publikum die Darsteller am Ende der Aufführung und zu Recht: "Der Bunker", ein Stück, das zum Nachdenken anregt, und wenn nur ein Teil dessen verstanden würde, hat "Zeitgeist" mit Sicherheit wieder einmal viel erreicht.

(7.3.2001) der reporter

Theater Zeitgeist entlarvt menschenfeindliches Reality-Format

... mit seinem (und Ralv Wohlgethans) Stück trifft Regisseur Christoph Kohrt den Nerv der Zeit. Bleibt nur zu hoffen, dass es nicht bald von Realität überholt wird.

(12.3.2001) Holsteiner Courier

"Der Bunker" ist ein Volltreffer

Publikum begeistert vom ersten eigenen "Zeitgeist" Stück

...lassen sich bannen von der Realitätsnähe: "Manchmal wirkt das Geschehen geradezu beklemmend echt", stellt Karl-Heinz Krohne (52) aus Grebin fest, ... Der Erfolg der Inszenierung ruht auf zwei Säulen: Christoph Kohrt und Ralv Wohlgethan, zwei Mitglieder der ersten Stunde im Zeitgeist-Ensemble, haben sich hier erstmals zu einem kongenialen Autorenteam zusammengefunden.

(5.3.2001) Kieler Nachrichten OHZ

"Sebastian Sternenputzer und der Sonnenstrahl" (2000)

Gemeinsame Suche nach der Sternenuhr

Plöner Theater Zeitgeist feierte umjubelte Premiere Kein Zweifel die Kinder waren begeistert...

(4.12.2000) Kieler Nachrichten OHZ

"Sebastian Sternenputzer und der Sonnenstrahl"

Theaterstück ließ Kinderherzen höher schlagen

(6.12.2000) der reporter

Eine Spende vom Sternenputzer

... (hat) neben den fernen Himmelskörpern auch insgesamt rund 3000 Kinderaugen zum Leuchten gebracht und vielleicht strahlen jetzt auch die Minen von 13 schwer erkrankten Kindern und Jugendlichen, den nach der vorerst letzten Aufführung des Märchens... ...spendete das Ensemble 2710,- DM für die Kinderkrebsstation an der Universitätsklinik Kiel....

leider (bis jetzt) nicht (mehr) herauszufinden

"Alles Gute" (2000)

Alles Gute

"Alles Gute" war eine gute Wahl

"Alles Gute" scheint den "Zeitgeistern" wie auf den Leib geschnitten. Mit viel Witz, einfachen Mitteln und unter teilweisen Plön-Bezug tragen sie die Botschaft des Stückes ins Publikum

( 7.2.2000) Kieler Nachrichten OHZ

Alles Gute (zum Geburtstag!)

... Aline gekonnt gespielt von Svenja Minak....die verwöhnte Nadine kess präsentiert von Sonja Rohleder... Die schwungvolle Regie führte Christoph Kohrt, der auch als Nadines Vater überzeugend agierte. Ein Sonderlob geht an Ingo Strenge, der als leicht einfältiger Barry die Szene durcheinander brachte dennoch irgendwie dazugehörte. Alle Akteure bewältigten ihren Part mit Tempo und großer Spielfreude.

(23.2.2000) Bordesholmer Rundschau

Auf Zwischenrufe eingegangen

Theater Zeitgeist gastierte mit großem Erfolg in Schönberg

... auch ihre Mutter (exzentrisch überspannt: Rabea Kluge, die auch als Geschenke Clown brillierte)... In Schönberg mischte das Publikum manchmal mit Zwischenrufen mit und die Schauspieler gingen bereitwillig darauf ein. Eine gelungene Vorstellung, und für den einen oder anderen Zuschauer vielleicht ein Denkanstoß, die eigenen Konsumwünsche mehr der Realität anzupassen.

(21.3.2000) Kieler Nachrichten OHZ

"Kiki Kichererbse wird Königin" (1999)

... und die Reaktionen der gut 100 Zuschauer

bestätigen, dass die Akteure auch auf diesem Gebiet überzeugen konnten. Aber nicht nur die Kinder hatten ihren Spaß, auch die Erwachsenen waren sichtlich begeistert und gingen ebenfalls gut mit.

(8.12.1999) der reporter

Expedition in den Miesmuffelwald

"Theater Zeitgeist" begeisterte die Zuschauer.

... nur strahlende, erstaunte und vergnügte Kindergesichter waren am Sonnabend der Lohn für die Arbeit,...

(6.12.1999) Kieler Nachrichten OHZ

"DIE MOSKITOS SIND DA" (1999)

Die Moskitos sind da

"Die Moskitos" bieten Paroli

Neues Stück des Zeitgeist Theaters feierte Premiere Rasante Wechsel, starke Dialoge, eingängige Musik

"Theater Zeitgeist" - Chef Christoph Kohrt hat bei seinem Regiedebüt alle Hebel in Bewegung gesetzt, den welche Arbeit in den Vorbereitung steckt, wird bei den Aufführungen deutlich... Für das Komponieren und einspielen der Songs wurden Plöner Musiker...engagiert, wobei "Ohrwürmer" entstanden sind, die ihres Gleichen suchen. Mit tosenden Applaus und stehenden Ovationen wurde der Sieg der Moskitos, wurden die 16 Schauspieler, die Musiker, Techniker und der Regisseur von ihrem Premierenpublikum gefeiert.

(2.3.1999) Kieler Nachrichten OHZ

"Schauspieler bewiesen Feinsinn"

Zum Thema technische Effekte und Requisiten zeigten sich "die Zeitgeister" fast perfektionistisch, wenn auch manches erst auf den zweiten Blick zum Tragen kam. So wurde die Pressekonferenz der dargestellten Parteien (für das Publikum als Film auf eine Leinwand projiziert) im Kieler Landeshaus gedreht. Die gezeigten "Korrespondentenberichte" von "SABBEL 1" bekamen durch die optische Aufmachung "Echtheitstouch". Das Umgestaltete Titelblatt des "Focus" und die Wahlplakate attestierten Gespür für Feinheiten. Die schauspieltechnisch besonders anspruchsvolle Betrunkenenszene des Kanzlers, meisterte Ralv Wohlgethan mit Bravour. Die Verkörperung des sympatisch-trotteligen, Beefburger mampfenden Schülers "Arnold" gelang Ingo Strenge einfach köstlich.

(2.3.1999) Ostholsteiner Anzeiger

Verleihung des "Jörg-Steinbach-Preis" (1998)

...damit soll die erfolgreiche, publikumswirksame

Inszenierung von "Voll auf der Rolle" gewürdigt werden...

20.1.1998 Kieler Nachrichten OHZ

300 DM haben wir noch oben draufgelegt

"Jörg-Steinbach-Preis" ging einstimmig an das Zeitgeist Theater.

Begeisterung fürs zeitkritische Engagement auf der Bühne, Probenfleiß und spürbarer eigener Spaß am Spiel, woraus dann Inszenierungen mit Überzeugungskraft würden, vor allem in schauspielerischer Hinsicht das seien die Qualitäten des Zeitgeist Theater.

(10.2.1998) Kieler Nachrichten OHZ

Mit "Voll auf der Rolle" ins Herz der Jury

Auch die Jury des "Jörg-Steinbach-Preises" konnte das "Zeitgeist" mit schauspielerischer Leistung als geeigneter Kandidat überzeugen. Nicht zuletzt wegen der außerordentlichen guten Darstellung der Zweischichtigkeit zwischenmenschlicher Beziehungen, erhielt die Gruppe "Zeitgeist" den mit 1500 DM dotierten Preis.

(11.2.1998) der reporter

"HEIMAT-LOS" (1998)

Die Proben haben sich gelohnt

Zeitgeist Theater feierte Premiere mit dem neuen Stück "HEIMAT-LOS" Stürmischer Applaus in Plön.

Kieler Nachrichten OHZ über die Premiere in Plön

Auch die Zusatzvorstellung

im Gemeindehaus erwies sich als voller Erfolg. Mit offenen Szenenapplaus und abschließenden Standing Ovations feierte das Publikum seine Schauspieler.

der reporter

"VOLL AUF DER ROLLE" (1997)

Voll auf der Rolle

Das Wagnis zahlt sich aus,

der volle Saal, kräftiger Szenen- und fast stürmischer Schlussapplaus belohnen das gesamte Zeitgeist- Ensemble... Mit dieser Leistung kann das Ensemble auch den auswärtigen Gastspielen ruhig entgegensehen.

(28.1.1997) Kieler Nachrichten OHZ über die Premiere in Plön.

Widerling "Wolle" öffnet die Augen

Am Ende des Abends: Begeisterung bei den Jugendlichen über ein Stück, das die Grenzen zwischen Akteuren und Publikum aufhob, manches grade rückte und vieles zum Darüber reden nachließ.

(24.2.1997) Kieler Nachrichten OHZ über ein Gastspiel in Schönberg.

...der neonazistische Schüler Wolle

(Ingo Strenge) lebt während und nach den Proben immer mehr sein Türkenhass, bzw. seinen Antisemitismus aus. Strenge verkörpert diese Figur min Bravour.

(16.5.1997) Kieler Nachrichten über ein Gastspiel in Kiel