Stücke & Presse


Fotos: Foto Thomsen, Plön
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Fotos: Nastassja Krafczyk



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Fotos: Christoph Kohrt



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Plön: Gelungene Premiere der Zeitgeister
Plön/oha – Mit der Komödie von Thomas Ahrens hat sich das Theater Zeitgeist zum zehnjährigen Jubiläum ein Stück zum Nachdenken, aber auch zum Lachen
ausgesucht. Das Stück bietet viel Musik und schnelle Szenenwechsel zwischen den einzelnen Bildern. Die Szenen mit den Kindern Florian (Claus Rösler), Basti
(Christoph Kohrt) und Lena (Carina Hamann) wurden überzeugend von den bereits erwachsenen Schauspielern gespielt. Matthias Linke als Obdachloser Rudi bringt
sehr viel Komik in die Geschichte. Ingo Strenge und Antje Kemmler-Reder als Flos Eltern, erzeugten mit der gefühlvollen Ballade „Nicht gereicht” Gänsehaut
beim Publikum. Während Flos Eltern kurz vor der Trennung stehen, sind die Eltern von den Geschwistern Basti und Lena bereits geschieden. Die Beiden haben
sich mit der Trennung ihrer Eltern bereits arrangiert und helfen Florian als echte „Scheidungsexperten” über die schwierige Zeit hinweg. Auf einem Schrottplatz trifft
Flo den Obdachlosen Rudi Glockemann (Matthias Linke), der ohne Dach über dem Kopf auf dem Müllplatz lebt. Flo fühlt sich dem Penner seelenverwandt und
erzählt ihm seinen ganzen Kummer. Flos Eltern sind mit der Situation überfordert und erkennen nicht sofort, wie sehr ihr Sohn unter der Trennung leidet. Basti hat
das Gefühl, dass sein Vater den Sohn der Stiefmutter vorzieht. Die beiden Jungen laufen von zu Hause weg und treffen auf dem Schrottplatz zusammen. Als die
Kinder gefunden sind, erhält auch Basti Hilfe von seiner Mutter (Sina Schnoor), die ihm verspricht, mit dem Vater und seiner neuen Lebensgefährtin zu reden. Flos
Eltern stimmen aus schlechtem Gewissen dem Vorschlag von Rudi zu, am Wochenende ein harmonisches Beisammensein zu inszenieren. Doch Florian durchschaut
die falsche Harmonie der Eltern. Er erträgt so viel Lüge nicht und fordert voller Wut: „Dann lasst Euch doch scheiden”. Flo muss schlussendlich einsehen, dass die
Trennung der Eltern doch das Beste ist.Am Ende bleibt im großen Chaos des Trennungsschmerzes auch ein Stück Liebe übrig: Die der Kinder zu den Eltern und die
der Eltern zu den Kindern. Das Mitfiebern und das Lachen bei einem Besuch von „Flo & Co.” löst viele Ängste und es bieten sich viele Möglichkeiten zum Weiterarbeiten
in der Familie.





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Ein bisschen Tragik und viel Komik
Schülp/N. Das erfolgreichste Theaterstück aller Zeiten in der Autorenheimat Neuseeland, erfolgreichster Film aller Zeiten in England - das Theaterstück "Ladies Night"
weckt große Erwartungen, denen die Aufführung des "Theater Zeitgeist" aus Plön am Sonnabend in Schülp mit Bravour standhielt. Auf Einladung des Kulturvereins Schülp
präsentieren die Zeitgeister das Stück der neuseeländischen Autoren Stephen Sinclair und Anthony Mc Carten in der vollbesetzten Schülper Mehrzweckhalle. "Die meisten
Karten gingen schon im Vorverkauf weg", berichteten Gesa Kaak und Sabine Glüsing vom Kulturverein. Ein bisschen Tragik und viel Komik bietet der Plot, der das Leben der
sechs "Kumpels" in einer englischen Industriestadt und ihren Werdegang von Verlierern zu Helden des eigenen Lebens thematisiert.
Wie diese ganz „normalen“ Männer, die nicht mehr ganz jung und privat wie beruflich eher erfolglos, die aus Verzweiflung geborene Idee eine Strip-Truppe zu gründen tatsächlich umsetzten, dabei tapfer mit den eigenen Ängsten und Eitelkeiten kämpfen und schließlich besiegen, brachte die mit rund 200 Besuchern besetzte Halle zum Kochen. „Selten so gelacht“ haben Indra Peters aus Kleinvollstedt. Marlies und Volker von Mackensen aus Nortorf sehen das Stück in der Zeitgeist-Aufführung sogar schon zum zweiten Mal – „Wir sind ganz begeistert von der Truppe“
Kindgerecht und unterhaltsam
Plön - Rockende Fledermäuse schwirren über die Bühne und geben abenteuerlustigen Kindern Tipps bei Pubertätsproblemen.
Mit überraschenden Wendungen und witzigen Details feierte das Theater Zeitgeist am Wochenende die Premire mit dem selbstgeschriebenen
Kindermusical "Flattertom & Flederlilly". Den Autoren des Stückes Carina Hamann und Christoph Kohrt, die auch die Titelrollen spielten, sowie der
Regisseurin Karin Romming ist es gelungen, das komplexe Thema rund um die dämmerungsaktiven Insektenjäger kindgerecht und unterhaltsam
aufzuarbeiten... Neben kindgerechten humorvollen Dialogen, deren Poienten nie kindisch wirkten, gab die von Matthias Meyer-Göllner komponierte Musik
der Handlung den richtigen Schwung. Die Bandbreite reichte vom fetzigen Rock´n Roll bis zum romantischen Chanson, vom aktuellen Rap bis hin zum
klassischen Walzer


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Überall dringend Tatverdächtige
Plöner Theater Zeitgeist feierte umjubelte Premiere des Edgar -Wallace-Stückes "Das indische Tuch"
Plön - Ausgefeilte Dialoge, ausdrucksvolle Gesten, einprägsames Mienenspiel, ein detailgetreues Bühnenbild - in starken Bildern inzenierte Stefan Greve den Edgar-Wallace-Kirmi "Das indische Tuch"als niveauvolles Kammerspiel.
Vor allem Antje Kemmler-Reder, die mit viel Make-up um 30 oder 40 Jahre gealtert wurde, überzeugte as strenge Lady Lebanon und unnahbare Mutter des scheinbar naiven Lord William (Claus Rösler).
Besonders bemerkenswert ist dabei Röslers Wandlungsfähigkeit vom verzweifelten unterwürfigen Sohn zum zynisch selbstgerechten Hausherren.
Herrlich überheblich interpretiert Matthias Linke seine Rolle als undurchsictiger Arzt und Lebemann, und Ingo Strenge als Butler scheint die meisten Mitspieer nur mit Blicken täten zu wollen...
...Diese Frage klären die Scotland-Yard-Beamten mit Kniebundhosen, Gelfrisuren und viel trockenem Humor in einem überraschenden Finale.
Gruselige Stimmung im Savoy-Theater
Das Zeitgeist-Theater gab in Bordesholm "Das indische Tuch" von Edgar Wallace
– Wie das kuschelige Theater um die Ecke das heimische Puschenkino schlagen kann, zeigte sich beim jüngsten Gastspiel des Theaters Zeitgeist im Bordesholmer Savoy-Theater.
Mit „Das Indische Tuch“ des Krimi-Altmeisters Edgar Wallace feierte ein Straßenfeger der 60er seine Wiederbelebung auf der Bühne und sorgte damals wie heute für brodelnde
Spannung und schwarzen Humor. Lange währt die Dunkelheit auf der Kino-Bühne, nur ein künstlicher Kamin lodert vor sich hin. Dann ertönt auch schon, wie anno dazumal,
des Meisters/Autors Stimme aus dem Off und der gruselige Krimi-Spaß kann beginnen. Blacky Fuchsberger, Eddi Arent oder Klaus Kinski kriechen zwar nicht aus den Kulissen,
dafür wirft sich das engagierte Zeitgeist-Ensemble mächtig ins Zeug, um die alten Fernseh-Heroen gebührend zu ersetzen... So gibt Ingo Strenge
bedrohlich den geheimnisvollen Butler Gilder, Matthias Linke ist in Knickerbocker ein schmieriger Dr. Amersham, und Jörg Agne und Bastian Landschof schmeißen sich (gewollt oder nicht)
als Chief-Inspector und Sergeant in eine wohlige Derrick/Harry Klein-Parodie. Sie sind die tragenden Säulen in einer Inszenierung von Gastregisseur Stephan Greve, die das stimmungsmäßige
Ambiente eingefangen hat... Gewitzt und überraschend kam dann natürlich die Auflösung des Mordreigens.
Von Anfang an gefangen zeigte sich auf jeden Fall das Publikum im gut besuchten Saal. Es wurde konfrontiert mit einer bizarren Welt aus Gut und Böse, garniert mit
Humor und jeder Menge Nostalgie.
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Schatzkarte in der Flaschenpost
Es geht hoch her auf dem Piratenschiff, und nicht nur die Kinder im Zuschauerraum, auch ihre Eltern haben viel Spaß: Mit "Piraten auf der Papageieninsel" ist dem Plöner "Theater Zeitgeist"
ein ganz besonderes Stückchen Unterhaltung gelungen...
Die Besetzung der Rollen könnte nicht gelungener sein. Da sind die beiden Kinder mit viel Esprit und Temprament, und der Kontrast zu den mehr oder weiniger intilligenten Piraten ist eindeutig...
Das Ganze wurde gewürzt mit phantasievollen Seeräuberliedern (komponiert von Matthias Meyer-Göllner), und Kostüme, Maske und Bühnenbild sind sehr sehenswert.
"Zeitgeist" sammelt 2000 Euro für Ghana
Eine Spende über 2000 Euro nahm am Sonntag Smauel Yao Bekoe vom Ensemble des Theater "Zeitgeist" in Empfang. Das Geld soll ein Kinderhem für Straßenkinder
in Accra, der Haupstadt von Bekoes Heimat Ghana, unterstützen.Erlöst wurde der Betrag bei 15 meist ausverkauften Aufführungen des Stückes "Piraten auf er Papageieninsel" seit
November 2005, die durch den Verkauf von "Playmobil-Piraten" begleitet wurden. Dabei kamen 900 Euro zusammen. Das Entrittsgeld und weitere Spenden bei einer Benefiz-Vorstellung
am Sonntag, zu der 180 Zuschauer kamen, ergaben weitere 901,11 Euro, zusammen also 1801,11 Euro. Das Theater "Zeitgeist" hat aus eigenen Mitteln diese Summe auf 2000 Euro aufgerundet.

Ein einfacher Wähler gerät zwischen die Fronten
Christoph Kohrt inszenierte das Stück „Der letzte Wähler“ einfach und wirkungsvoll.
Zum politischen Musentempel geriet das „Savoy“ bei der jüngsten Aufführung des Theaters „Zeitgeist“, das mit Detlef Michels Satire „Der letzte Wähler“ einen bittersüßen Blick in das hiesige Demokratiegewerbe wagte und sich dabei mehr an der Realität orientierte, als man zunächst annehmen konnte. Denn Parallelwelten gibt es wirklich, betrachtet man die jüngsten Ereignisse bei der Kieler Ministerpräsidentinnenwahl und die Geschehnisse im Theater. Hier wie dort bildet eine Person das Zünglein an der Waage, sowohl jener unbekannte Abgeordnete wie auch Chemiker Dr. Ulrich Kerbel, der durch ein Versehen keine Wahlunterlagen erhält und trotzdem seinem bürgerlichen Grundrecht nachgehen will. Doch bis zur anstehenden Wahl hat er die Rechnung ohne die einflussreichen Lobbyisten gemacht, und so wird der bevorstehende Urnengang zu einem wahren Albtraum. Jörg Agne spielt den unfreiwillig in die Bredouille geratenen Gutmenschen und stattet ihn gekonnt mit den Attributen eines Normalos aus, der sich entscheiden muss, aber einfach nicht kann. Im weißen Unschulds-Chemiker-Kittel oder im braven Biedermeier-Anzug tapst er durch eine institutionelle Welt, wird bedrängt von seiner Chefin (Kirsten Paulsen), einer Anwältin (Carina Hamann), wird in einer galligen Talkshow von einem überdrehten Moderator (Eine starke Leistung von Patrick Hofmann als showmasterndem Holland-Export) vorgeführt. Clever nutzt Regisseur Christoph Kohrt die reale Überrumpelungstaktik vieler Politfänger für seine Inszenierung, lässt die Szenen im spartanischen Bühnenbau wie prägnante Schlaglichter auf das Publikum einprasseln und verstärkt so die Identifikation mit der hilflosen Hauptfigur. Da schadet es auch nichts, wenn nicht zuletzt durch die poppige Musik des Kieler Bühnenmusikers Harry Kretschmar die Akteure völlig losgelassene Revuenummern präsentieren dürfen (Ingo Strenge und Matthias Linke als „Agenten-Lose“). Am Ende wird dem mündigen Wahlmenschen die Entscheidung abgenommen, ist seine Stimme unwichtig geworden, doch schreitet der Fortschritt weiter, in guten wie in schlechten Zeiten. Im Theater wie in der Kieler Politik.
Von wegen politikverdrossen
Plöner Theater Zeitgeist erntet reichlich Jubel für Polit-Satire „Der letzte Wähler“
Plön – Es gibt anscheinend keine Spur von Politikverdrossenheit in Plön. Trotz des „Kieler Wahldebakels“, dem überraschend eindeutigen Ausgang der Plöner Bürgermeisterwahl oder der kommenden Landratswahl ist, besuchten 170 stimmberechtigte Theaterbesucher freiwillig eine weitere Wahlveranstaltung. Am Freitagabend feierte das Theater Zeitgeist eine umjubelte Premiere mit der Polit-Satire „Der letzte Wähler“.
„Es ist das richtige Stück zur richtigen Zeit und zeigt auf humorvolle Weise mit ernsten Zwischentönen die Zerrissenheit eines Wählers, der seine Entscheidung aufgrund eines Wahlkampfes abwägen soll“, formulierte Plöns stellvertretende Bürgervorsteherin Karin Wandelt ihren ersten Eindruck. In einigen Szenen habe sie auch eigene Verhaltensmuster wieder erkannt. „Es tut gut, die Erinnerungen an die jüngsten Wahlkämpfe aufzulockern und mit etwas Abstand auch mit einen Schuss Humor zu verarbeitet“, so Wandelt weiter.
Die typischen Phrasen der Politiker...
„Es macht schon etwas betroffen, wenn man mit den typischen Phrasen vieler Politiker konfrontiert wird“ stellte die Kreistagsabgeordnete Marion Höpner (SPD) fest. Und leider halte dieses Geschwätz auch immer mehr Einzug in die kleine Kommunalpolitik. „Es ist eine gute Anregung, um lachend über die eigene Position nachzudenken. Eigentlich sollte sich jeder politisch interessierte Bürger dieses lustige Lehrstück anschauen“, so Höpner.
Das Stück ist nicht speziell für Plön geschrieben. Ähnlichkeiten mit lebenden Personen oder jüngsten Vorkommnisse sind natürlich rein zufällig, betonte Zeitgeist Regisseur Christoph Kohrt. Einige Zufälligkeiten: Die Bürgermeisterkandidaten auf der Bühne weisen nicht nur auffällige Namensähnlichkeiten mit der Wahl vor fünf Monaten auf, auch einige Redewendungen und Gesten der damaligen „Hauptdarsteller“ dienten den Schauspielern offensichtlich als Vorlage. Selbst die Aula wurde als „Originalschauplatz“ für eine Szene im Stil der damaligen Podiumsdiskussion genutzt. Und auch das Publikum wurde in das Spiel integriert. „Früher war ich Moderator für die Einen, heute bin ich Animateur für die Anderen, natürlich habe ich mein Mandat mitgenommen“, erläuterte Kohrt, während er in den Zuschauerreihen für die Parteien (die Einen und die Anderen) warb. Derartige Anspielungen auf aktuelle Plöner Geschehnisse – ein Ratsherr wechselte gerade einschließlich seines Mandats von der FWG zur CDU – quittierte das Publikum mit spontanem Applaus. Höpner: „Das Theater hat mit vielen Pointen wieder einmal den Zeitgeist getroffen.“


Isidor ist alles andere als eine Harry-Potter-Kopie
Das Theater Zeitgeist inszeniert ein kindgerechtes Bühnenstück
Plön – Wenn Isidor und seine beiden Freunde die Bühne betreten, beobachten 300 Kinderaugen gebannt die Szene, lauschen ebenso konzentriert den Dialogen, schweigen 150 Kindermünder, um keine Geste und kein Wort des Schausiels zu verpassen.
Bei dem neuen Weihnachsstück „Isidor wird Nachtgespenst“, mit dem das Plöner Theater Zeitgeist am Wochenende Premiere feierte, sind die kleinen Theaterbesucher stets mitten im Geschehen. Teils als Souffleure, teils als aktive Mitspieler helfen die Kinder den drei Gespensterschülern Isidor Spukenburg (Christoph Kohrt), Henrietta Nachtschatten (Merle Heydemann) und Wunibald von Schreckenschrei (Jörg Agne), allerlei Abenteuer zu bestehen.
Bei der Prüfung von Frau Professor Gänsehaut (Nicola Bartsch/Christine Wagner-Ullrisch) flüstern sie die richtigen Lösungen vor.
Der vorlaute Wunibald taucht ins Publikum ein, um sich zu verstecken, und lässt sich zum eigenen Schutz von den besorgten Kindern den Mund zu halten. Isidor und Henrietta holen immer wieder Kinder auf die Bühne, die beispielsweise mit ihren schlanken Fingerknochen das Schloss einer Geheimtür öffnen können.
Glücklicher Weise inszenieren Zeitgeister keine billige Kopie von Harry Potter oder Bibi Blocksberg und Co, sondern ein eigenständiges Stück mit frischen, unverbrauchten und vor allem kindgerechten Charakteren. Dabei verwandeln sich die märchenhafte Geschichte streckenweise in ein Musical. Sieben Lieder mit einfachen Refrains, die eigens für das Stück von Matthias Meyer-Göllner komponiert wurden, laden die Kinder immer wieder zum Mitsingen ein.
Welche Rolle in dem unterhaltsamen und turbulenten Schauspiel schließlich der Garf und die Gräfin von und zu auf und unter Blauenstein (Ingo Strenge und Carina Hamann) in dem Stück spielen, sollten die kleinen und großen selbst herausfinden.


Ein Stück, das Gänsehaut erzeugte
Hart und Realitätsnah spielte das "Zeitgeist-Theater" das Stück "Junkie"
...Diesmal war alles so radikal in der Darstellung und so konsequent in der Deutung - so wie bei Inge Debelts "Junkie" hat man das Ensemble bisher nicht gesehen.
... Geschockt und gleichzeitig fasziniert, stellte sich der wohlwollende Applaus der sechzig Zuschauer erst mit Verzögerung ein und bestimmt beschäftigt dieser harte Realitätsstoff so manchen treuen Savoyer noch bis in die nächsten Tage hinein.
Beklemmendes Familiendrama
Plöner Theater Zeitgeist begeistert Publikum mit dem Stück "Junkie"
Plön - Kein Hüstlen, kein Stühlerücken unterbricht die konzentrierte Stille im Zuschauerraum: Nur kein Wort, keine Mimik, keine Geste verpassen. Gebannt verfolgen 150 Besucher das beklemmende Familiendrama, das sich auf der Bühne abspielt.
Mit "schwerer Kost" begeisterten die Schauspieler des Plöner Theater Zeitgeist das Publikum am Sonnabend bei der Premiere des neuen Stückes "Junkie".
... eindrucksvoll interpretiert Ralv Wohlgethan dabei die Titelrolle.
...seiner völlig verzweifelten und enttäuschten Mutter (Angela Greve). Absulut glaubwürdig hadert diese mit ihrem Schicksal...

Normans Leichen-Bühne
Erfundenen Untermieter, eine Leiche in Doppelfunktion, rasante Dialoge, urkommische Verwechslungen:
Mit "Cash...und ewig rauschen die Gelder" bereitete das Theater Zeitgeist im statt-Theater einen höchst amüsanten Abend.
...Als der Kontrolleur vom Sozialamt auftaucht, versucht Swan zu retten, was zu retten ist - Startschuss für einen Lachmuskelreizenden Abend im statt-Theater.
...Ingo Strenge brillierte in dieser Rolle, schwitzt, weint, brüllt, stottert, zieht ein Gesicht, dass sich das Publikum kringelt.
...Swan, wunderbar verzweifelt von Christoph Kohrt gespielt, wird zum Nervenbündel, denn es mischen noch die fürsorgliche Sally vom Frauenverein - Hannah Bierstedt vom statt-Theater als hinreißender Gast...
...In halsbrecherischem Tempo, mit Wortwitz, rasanten Rollenwechsel und geballter Situationskomik lässt das Zeitgeist-Team dem Publikum kaum Luft zwischen Lacher und Lacher.
Herrliches Verwirrspiel
Theater Zeitgeist begeistert Publikum mit neuer Inszenierzung - Premiere in Plön
Reger Szenenapplaus, laute Lacher und lang anhaltende Beifallstürme zum Schluss - derart begeistert zeigten sich über 200 Zuschauer bei der Inszenierung "Cash und ewig rauschen die Gelder", mit dem das Theater Zeitgeist am Sonnabend in Plön Premiere feierte.
In der turbulenten Verwechslungkomödie brillirte das Ensemble mit viel Situationskomik und schwarzem englischen Humor. Herausragend und urkomisch in seiner Rolle zwischen Verzweiflung und Euphorie glänzt Ingo Strenge.
Premiere mit Hexe und Müllmonster war ein Hit
.... und dann gemeinsam mit Waschlappen, Seife und Zahnpasta das Wischi-Waschi-Lied singen. Letzteres Lied, das ebenso wie die anderen musikalischen Stücke von Matthias Meyer - Göllner komponiert wurde, hat nicht zuletzt durch den Auftritt lebendig gewordener Kosmetikartikel die Chance, ein echter Ohrwurm zu werden.
Kinder hatten ihre Freude
... Diesemal sorgte das schon durch viele originelle Aufführungen bekannte "Zeitgeist" Theater mit seinem aktuellen Weihnachtsmärchen "Die Hexe Walpurga und das Müllmonster für leuchtende Augen bei den zahlreichen Kindern und manches Schmunzeln bei den begleitenden Erwachsenen....
Die sehr bewährte Musik des Kinderliederkomponisten Matthias Meyer - Göllner, ein äußerst spielfreudiges Ensemble und jede Menge witziger Einfälle unter der Regie von Christoph Kohrt machten die Zeitgeistler wieder einmal zu einem echten Highlight im ausufernden Weihnachtsmärchen-Dschungel.

Foto: Foto Jessen, Plön
Strip als furioses Finale
Weniger mit Worten als mit Mimik und Gestik verwandelt Strenge den eigentlich widerlichen Proleten Barry in einen fast liebenswerten Mitmenschen. Seine bedingungslose Freundschaft zu Craig (Ralv Wohlgethan) und seine unerschütterliche Hoffnung auf eine bessere Zukunft machen ihn nicht nur sympatisch, sondern auch zum heimlichen Star der Aufführung.
Wunderbar nervig und das Klischee "der schwulen Tunte" wie Barry sich beschwert, in jeder Weise noch übertrumpfend, gestaltet auch Christoph Kohrt seine Rolle als Gavin... Im Furiosen Finale mit kleinem Feuerwerk zeigt das Sextett einen teils komisch-witzigen, teils aber auch heiß-erotischen Strip. Mitten auf dem Laufsteg im Publikum heißt es dann ganz oder gar nicht- und die Zuschauerinnen wurden nicht entäuscht.
"Zeitgeist" lieferte gutes Unterhaltungstheater mit durchaus sozialen Zwischentönen ab
...setzte das Theater Zeitgeist auf die wagemutige Kombination von Erotik und Spaß und hatte nicht nur das weibliche Publikum auf seiner Seite. ...Dass die große Offenbarung der sechs stellenlosen englischen Arbeiter, die laut Stückvorgabe aus purer Langeweile öffentlich blank ziehen wollen, erst nach über zwei Stunden Spielzeit
und langer Pause zu sehen sein wird, hat durchaus Methode gilt es doch, die unerträgliche Spannung und Erwartung der Ladies im Saal fast ins unermässliche zu steigern.
Und die Zeitgeistler schafften es tatsächlich, neben dem allseits herbeigesehnten Höhepunkt in der Zeit davor, gutes Unterhaltungstheater mit durchaus sozialen Zwischentönen zu erzeugen. Dafür sorgen neben der klugen Regie von Christoph Kohrt mit einer langen Reihe witziger Einfälle vor allem die genaue Typenzeichnung der Charaktere und eine bestens aufgelegte Darstellerriege,
die auf Natürlichkeit setzt und deshalb so authentisch wirkt.
Ingo Strenge liefert dabei eine seiner besten Leistungen auf der Bühne ab, als plumpes aber sympatisches Raubein Barry ist er die treibende Kraft der Inzenierung, während Ralv Wohlgethan als Craig nicht nur den ruhenden Part übernimmt, sondern mit bisweilen nordeutschen Schnauze auch heimisches Lokalcolorit in die englische Vorlage bringt.
Und gegen 23.00 Uhr Bordesholmer Orstzeit ist es dann endliche soweit: Die Helme Fallen, die Strings fliegen, und die Mädels Kreischen.