Das Theater Zeitgeist e.V. spielt:

 

"Jerry ist tot" 

 

Komödie von Stefan Schroeder

 

Premiere am 13.01.18

 

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Willkommen beim Theater Zeitgeist e.V.
Willkommen beimTheater Zeitgeist e.V.

"FLO & CO." - (2007)

 

Plön: Gelungene Premiere der Zeitgeister
Plön/oha – Mit der Komödie von Thomas Ahrens hat sich das Theater Zeitgeist zum zehnjährigen Jubiläum ein Stück zum Nachdenken, aber auch zum Lachen ausgesucht. Das Stück bietet viel Musik und schnelle Szenenwechsel zwischen den einzelnen Bildern. Die Szenen mit den Kindern Florian (Claus Rösler), Basti (Christoph Kohrt) und Lena (Carina Hamann) wurden überzeugend von den bereits erwachsenen Schauspielern gespielt. Matthias Linke als Obdachloser Rudi bringt sehr viel Komik in die Geschichte. Ingo Strenge und Antje Kemmler-Reder als Flos Eltern, erzeugten mit der gefühlvollen Ballade „Nicht gereicht” Gänsehaut beim Publikum. Während Flos Eltern kurz vor der Trennung stehen, sind die Eltern von den Geschwistern Basti und Lena bereits geschieden. Die Beiden haben sich mit der Trennung ihrer Eltern bereits arrangiert und helfen Florian als echte „Scheidungsexperten” über die schwierige Zeit hinweg. Auf einem Schrottplatz trifft Flo den Obdachlosen Rudi Glockemann (Matthias Linke), der ohne Dach über dem Kopf auf dem Müllplatz lebt. Flo fühlt sich dem Penner seelenverwandt und erzählt ihm seinen ganzen Kummer. Flos Eltern sind mit der Situation überfordert und erkennen nicht sofort, wie sehr ihr Sohn unter der Trennung leidet. Basti hat das Gefühl, dass sein Vater den Sohn der Stiefmutter vorzieht. Die beiden Jungen laufen von zu Hause weg und treffen auf dem Schrottplatz zusammen. Als die Kinder gefunden sind, erhält auch Basti Hilfe von seiner Mutter (Sina Schnoor), die ihm verspricht, mit dem Vater und seiner neuen Lebensgefährtin zu reden. Flos Eltern stimmen aus schlechtem Gewissen dem Vorschlag von Rudi zu, am Wochenende ein harmonisches Beisammensein zu inszenieren. Doch Florian durchschaut die falsche Harmonie der Eltern. Er erträgt so viel Lüge nicht und fordert voller Wut: „Dann lasst Euch doch scheiden”. Flo muss schlussendlich einsehen, dass die Trennung der Eltern doch das Beste ist.Am Ende bleibt im großen Chaos des Trennungsschmerzes auch ein Stück Liebe übrig: Die der Kinder zu den Eltern und die der Eltern zu den Kindern. Das Mitfiebern und das Lachen bei einem Besuch von „Flo & Co.” löst viele Ängste und es bieten sich viele Möglichkeiten zum Weiterarbeiten in der Familie.

(29.03.07) Ostholsteiner Anzeiger

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© Christoph Kohrt